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Die
Internationale-PrüfungsOrdnung
setzt sich aus drei Abteilungen zusammen, der Fährtenarbeit (
Abt. A), der Unterordnung (Abt. B) und dem Schutzdienst (Abt.
C). Sie verlangt dem Hund, Kondition, Ausdauer, Konzentration,
Gehorsam und Mut ab und ist die Krönung einer jeden
Hundeausbildung. Es gibt 4 Schwierigkeitsstufen, IPO VO
(Mindestalter 15 Monate) und IPO1-3,
der Hund muss mindestens 18 Monate alt sein um die IPO 1 ablegen
zu dürfen. Die IPO 2 darf der Hund frühestens mit 19 Monaten
absolvieren und für die IPO 3 ist das Mindestalter 20 Monate.
Mit erfolgreichem Ablegen der IPO VO wird aus dem Begleithund ein
Gebrauchshund. |
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Abteilung
A die Fährte:
Bei der IPO VO legt der
Hundführer selbst die Fährte ( Eigenfährte) nach Anweisung des
LR. Die Fährte ist ca. 200 Schritte lang bestehend aus zwei
Schenkeln und einem 90°Winkel. Ein Gegenstand liegt am Ende der
Fährte. Gleich nach dem Legen wird die Fährte ohne Wartezeit
abgesucht. Bei der
IPO 1 legt der
Hundeführer selbst nach Anweisung des Leistungsrichters die
Fährte, sie ist zwischen 300-400 Schritt lang und es müssen 2
Gegenstände "gefunden" werden. Zwischen dem Legen der Fährte und
dem Absuchen müssen mind. 20 Minuten liegen. Die Fährte bei der
IPO 2 ist genauso wie bei der IPO 1, nur das die Fährte nicht
vom Hundeführer selbst sondern von einem Fährtenleger gelegt
wird und mind. 30 Minuten liegen. Die Fährte bei der IPO 3 ist
mit 800-1000 Schritt erheblich länger und es müssen 3
Gegenstände verwiesen werden. Auch diese Fährte wird von einem
Fährtenleger gelegt und muss 60 Minuten liegen. Abgesucht wird
an der 10 Meterleine. |
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Zwei Beispiele für eine IPO 1 u.
IPO 2

und für eine IPO 3 Fährte
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Abteilung
B die Unterordnung:
Bei der IPO VO muss der Hund
genau wie bei der BH erst seine gute Leinenführigkeit und danach
die Freifolge zeigen. Er muss einen Gegenstand des HF
apportieren und einen Sprung über die 80 cm hohe Hürde zeigen.
Und in der Ablage unter Ablenkung ruhig liegenbleiben.
Die IPO Unterordnung besteht wie
bei der BH auch aus mehreren Teilen, die Freifolge und das
Ablegen des Hundes ist wie bei der BH, nur das bei der Ablage
der HF weiter vom Hund entfernt ist und nicht in seinem
Sichtfeld liegt. Zusätzlich kommen noch die Stehübung, das
Vorausschicken und das Apportieren des Bringholzes zur ebener
Erde, über die Hürde und über die Kletterwand (A-Wand)hinzu.
Hier steigert sich der Schwierigkeitsgrad auch von der IPO1 bis
zur IPO 3, auch werden die Apportierhölzer mit jeder Prüfung
schwerer. |
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Unsere
Hunde bei der IPO-Unterordnung:
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Abteilung
C der Schutzdienst:
Im Schutzdienst lernt der Hund
selbstständig in hohen Trieblagen zu arbeiten, ohne jedoch
seinem Hundeführer aus der Hand zu gehen. Ohne ein sicheres
Wesen ist ein Hund einer solchen Aufgabe nicht gewachsen.
Gehorsam, Mut und Kondition sind die wichtigsten Eigenschaften,
die der Hund im Schutzdienst braucht. Der Schutzdienst besteht
auch aus mehreren Einzelübungen. Zuerst das Revieren, hier wird
der Hund vom HF um die Verstecke geschickt. Das Revieren ist
eine reine Gehorsamsübung, da der Hund in der Regel genau weiß
in welchem Versteck der Helfer steht. Auch hier steigert sich
der Schwierigkeitsgrad mit jeder Prüfungsstufe, mit der Anzahl
der zu revierenden Leerverstecke. Das Stellen und Verbellen im
Versteck ist eine Mutprobe für den Hund, da der Hundeführer
nicht in seiner Nähe steht und er alleine arbeiten muss. Auch
bei der Fluchtvereitelung ist der Hund auf sich selbst gestellt
und muss ohne die Hilfe des HF auskommen. Mut und Kondition
braucht der Hund auch bei der langen Flucht, während beim
Transport (der Helfer wird abgeführt und vom Hund bewacht)
Konzentration und Gehorsam gefragt sind. |
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Unsere
Hunde beim IPO-Schutzdienst:
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